Das gibt's nur auf Madagaskar!

Voll fingerfertig:

Im Norden und Westen Madagaskars lebt ein eigenartiger Primat - Fingertier genannt. Neben seinen Daumen, besitzt es an jeder Vorderpfote drei Finger, von denen der mittlere markant verlängert ist. Damit klopft das nachtaktive Tier Zweige und Stämme von Gehölzen ab und ist dabei mit seinem extrem empfindlichen Gehör dazu in der Lage, Fressgänge mit Larven darin aufzuspüren. Mit spezialisierten Schneidezähnen ausgestattet, arbeitet sich das Aye-Aye, wie es die Inselbewohner nennen, Holz abnagend zum Insekt vor und verspeist es. Lustig? Nicht lustig: Im zurückliegenden Vierteljahrhundert ist die Anzahl der noch lebenden Individuen von Daubentonia madagascariensis um die Hälfte zurückgegangen.


Kommt 'ne Schlange geflogen...

Bis zu stolze 30 Meter weit:

Wenn´s darauf ankommt, können Paradies-Schmucknattern fliegen. Zumindest passiv - also gleiten. Damit zeigen sie eine ebenso erstaunliche Beweglichkeit wie Flugbeutler und Flughunde oder aber bestimmte Echsen. Wer jedoch hätte gedacht, dass auch diese Reptilien fliegen können?

Paradies-Schmucknattern haben eine besondere Absprungtechnik für sich gefunden: Zum besseren Gleiten nehmen sie eine spezielle Körperhaltung ein, die für mehr Auftrieb und einen dadurch weiteren Gleitflug sorgt.

Tricksen, tarnen & täuschen im Tierreich

Wohin ist der denn jetzt verschwunden?

Von Raupen, Nachtschmetterlingen, Gottesanbeterinnen (Mantis), auch anderen Insekten und sogar Wirbeltieren kennt man das: Mimese. Damit beschreiben Biologen eine Tarnung von Tieren die darin besteht, das Aussehen ihrer unmittelbaren Umgebung anzunehmen und so mit ihr optisch nahezu untrennbar zu verschmelzen - also unerkannt zu bleiben. Wer aber, hätte eine solche Mimese bei Geckos erwartet? Blattschwanzgeckos der Gattung Uroplatus haben nicht nur einen Schwanz der wie ein welkes Blatt aussieht, sondern auch eine ähnlich Holzrinde gefärbte Schuppenhaut. Schmiegt sich ein Uroplatus zur Tarnung ganz eng an einen Ast so sieht es aus, als wären Ast und Aufsitzer augenscheinlich eine Einheit.


Schnorcheln mit den Schweinen

Lassen Sie doch mal die Sau raus!

Auf der Westkante der Bahamas liegt der kleine Regionalflughafen Staniel Cay. Von dort ist es nur ein Schweine- pardon: Katzensprung hinüber auf die Nachbarinsel Big Major's Cay. Auf diesem unbewohnten Eiland hatten die Anwohner der Region während des Golfkriegs eine Rotte Hausschweine ausgesetzt, gedacht als ein fettes Zubrot in für sie wirtschaftlich mager gewordenen Zeiten. Besucher die sich vor dem heutigen "Pic Beach" von ihren Booten aus zum Schnorcheln ins Wasser begaben, wurden dort schon bald von ihnen entgegenschwimmenden Schweinen begrüßt. Der Lernerfolg der klugen Rüsseltiere: Wo Bootsmotoren zu hören sind muss man nur hinschwimmen, um da irgendwo auch was zu fressen zu kriegen. Inzwischen sind die Bahamas-Schwimmschweine zu einer echten Attraktion für Urlauber geworden

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