So kniffelig ist Hygiene!

Wie klein Einzeller sind und wie überlebenstüchtig obendrein, mag folgendes verdeutlichen: Eine Brauerei hatte immer wieder mikrobielle Verunreinigungen ihres Bieres. Die Qualitätssicherung entdeckt so etwas frühzeitig. Im Kampf gegen Mikroben, wurden daher alle in Frage kommenden Leitungen nach allen Regeln der Kunst gereinigt. Sie waren danach überprüfbar rein. Wieder in Betrieb genommen, traten sofort wieder Bierinfektionen auf. Das Reinigungsprozedere wurde ein, zwei Mal wiederholt. Immer ohne nachhaltigen Erfolg. Dann endlich wurde klar, warum: Beim Durchspülen der Leitungen mit heißem Wasserdampf, dehnten sich die Leitungen aus. Dabei bildeten Sie innen liegende Mikrospalten. Dorthinein verkrümelten sich die Mikroben. Bei der anschließenden Kaltspülung zum Entfernen von Desinfektionsmitteln aus der Leitung, zogen sich Metall und Mikrospalten wieder zusammen, schlossen die Winzlinge unerreichbar ein und schützten sie so vor der Verfolgung durch Hygienemaßnahmen aller Art. Bei Normaltemperatur im Tagesbetrieb dann, öffneten sich die Spalten wieder - und das Theater ging immer wieder von vorne los.

Das Ende kommt vom anderen Ende!

Gemeinheit oder geniale Methode?

GeBei etwa einem Meter Körperlänge, entfallen bei der Mexikanischen Wasser-Mokassinotter rund 20 Prozent auf die Länge ihres Schwanzes. Das muss auch so sein, denn der dient dem cleveren Beutefang, der aber auch irgendwie gemein ist.

Die Mexikanerin versteht es, sich regungslos zu verstecken und dabei mit lediglich Zuckungen ihres Schwanzes bei möglichen Beutetieren Aufmerksamkeit zu erregen. Sobald sich die interessierten Jäger dem hinteren Ende der Otter nähern, werden sie selbst zu Gejagten: Das vordere Ende der Giftschlange schlägt erbarmungslos zu - und sorgt für ein schnelles Ende ... !

Funktioniert nur beim Flamingo

Zungenfertigkeit par excellence:

Dass bei allen Wirbeltieren der Oberkiefer starr, der Unterkiefer hingegen beweglich sei, das halten wohl alle für wahr. Ist es aber nicht. Ausgerechnet der Flamingo nämlich, lehrt etwas anderes. Wer diese Stelzvögel im Flachwasser bei der Jagd nach Krebsen und Kleintieren beobachtet sieht, wie sie ihren Oberschnabel ins Wasser eintauchen und es durchseihen. Bei ihnen ist der Unterschnabel starr, der Oberschnabel hingegen beweglich. Mit schnellen Auf- und Abbewegungen ihrer Zunge, pressen Sie das in den umgedrehten Oberschnabel aufgenommene Wasser gegen den während der Jagd oben liegenden Unterschnabel. Durch besondere Öffnungen hindurch wird es so herausgedrückt, dass es aus dem Schnabel entweicht, die dabei zurückbehaltene Nahrung aber geschluckt werden kann.

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