Ein Trend seit Millionen Jahren

Wem's schmeckt...:

Insekten zu verspeisen, ist nicht erst ein Trend unserer Tage. Ameisenbären, machen das seit 20 Millionen Jahren. Ameisenbären fressen ihr Leben lang nichts anderes, als Ameisen und Termiten. Selten mal Obst. Ihr Geruch ist so fein ausgebildet, dass sie die Insektenbauten zielsicher erriechen können. Einmal aufgestöbert, brechen Ameisenbären die Bauten der Ameisen und Termiten mit ihren kräftigen Klauen auf. Dann kommt die Zunge zum Einsatz. Die ist stolze 60 Zentimeter lang und wird, mit klebrigem Speichel befeuchtet, in den Bau der Krabbeltiere geschoben. So bleiben viele der Insekten an der Zunge kleben und verschwinden anschließend auf Nimmerwiedersehen im Maul und Magen des Ameisenbären - Mahlzeit!

Klare Kante zeigen, an der Waterkant!

Megazähne - jetzt wissen die Forscher wozu:

Walrosse sind nicht allein eine imposante körperliche Erscheinung - markant sind vor allem ihre langen Eckzähne. Bislang nahm man an, dass diese Zähne im XXL-Format dazu dienen, am Meeresboden Muscheln von ihrer Unterlage loszureißen, um sie verzehren zu können. Immerhin sind Muscheln, neben Fischen, die Hauptnahrung dieser Robben. Inzwischen aber, wissen die Zoologen mehr: Die Eckzähne der Walrosse sind zwar auch nützlich (etwa, um Atemlöcher ins Eis zu hacken oder um sich damit zu verteidigen), in erster Linie aber dienen sie als eine Art Schauobjekt und Statussymbol, um sich damit in der Gruppe Respekt zu verschaffen: Wer kürzere Hauer hat, macht sich im Ernstfall schneller vom Acker. Übrigens lässt sich auch das Geschlecht der Walrosse an ihren Hauern erkennen. Die der Weibchen sind kürzer, gekrümmter und im Querschnitt rund; die der Männchen sind länger, gerader und im Querschnitt kantig.

Warum "Gradlinigkeit" auch Nachteile hat...

Lautlos jagende Kraftpakete:

Tiger kommen auch im dichten Dschungel klar. Dort, wo man vor lauter Pflanzenwirrwarr nicht wirklich weit schauen kann, orientieren sie sich vor allem mithilfe ihres Geruchsinns sowie, noch mehr, ihres Gehörs. Erst mit der Zeit erlernen es junge Tiger, geräuschlos aufzutreten. Erst wenn sie diese Kompetenz erlangt haben schaffen Sie es, sich ihren Beutetieren auf eine Distanz von nur noch rund fünf Meter Entfernung anzunähern und sie blitzschnell zu ergreifen. Ihre große Körperlänge und ihr massiges Gewicht erlauben es Tigern nämlich nicht, über längere Distanzen hinweg schnell zu rennen. Das verhindert zudem der Bau ihrer relativ sehr geraden Wirbelsäule. Um das Körpergewicht zu tragen ist sie derart stabil gebaut, dass sie sich im Vergleich mit derjenigen etwa eines Geparden weniger krümmen kann. Weniger Flexibilität der Wirbel aber verhindert, die für schnellen Lauf und weiten Sprung erforderliche Biegbarkeit der Wirbelsäule.

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