Die Männchen sind harmlos

Alarm im Wassereimer:

Wer die Sommermonate gerne dazu nutzt in warmen Nächten bei offenem Fenster zu schlafen, macht zuvor besser noch einen Gartenrundgang. Kontrolle ist nämlich angesagt, dass nicht irgendwo Eimer, Übertöpfe & Co. herumstehen, in denen Regen- oder Gießwasser herumsteht. Die nämlich, nutzen Stechmücken, um dort ihre Eier in stehendem Wasser abzulegen - kleine Wassermengen reichen ihnen bereits aus. Schon bald schlüpfen aus den Eiern Larven, schlüpfen aus den Larven Stechmücken. Und die haben einen feinen Sinn für den Geruch von Menschenschweiß. Ein Leichtes für sie, ihre nächtlich schlafende Beute zu finden - und anzuzapfen. Bei den Stechmücken, pieksen übrigens nur die Weibchen. Männliche Stechmücken im Schlafzimmer, erkennbar an ihren großen, gefiederten Antennen, können Sie also künftig getrost leben lassen ...

Wissenschaftliche Mitarbeiter mit Appetit

Diese Käfer kauen an Knochen

Für den Biologieunterricht oder für wissenschaftliche zoologische Sammlungen ist es mitunter erforderlich, an die Skelette toter Tiere heranzukommen. Während es bei größeren Tieren mithilfe technischer Verfahren recht unproblematisch klappt, die Knochen vom Fleisch zu säubern, wäre das bei Kleintieren, wie Schlangen, Eidechsen oder auch Zwergsäugern, z.B. Spitzmäusen, von Hand selbst mit noch so feinsten Werkzeugen nicht möglich. Daher bedienen sich die Präparatoren eines emsigen Helfers - des Dornspeckkäfer (Dermestes vulpinus). Der legt seine Eier auf den Kadaver und die geschlüpften Larven in ihrer Gefräßigkeit, erledigen den Rest. Das aber tun sie derart gründlich, exakt und ohne dabei selbst dünnste Knochen zu verletzen, dass Dornspeckkäfer seit fast 100 Jahren bei kniffligen Präparationsarbeiten erfolgreich eingesetzt werden.


Voll abgesahnt!

Vom Muttertier zur Milchtankstelle

Einhundert Jahre zurück, gab eine durchschnittliche Kuh rund sieben Liter Milch am Tag. Das ist in etwa die Menge die dazu ausreicht, um ihr Kalb zu ernähren. Da eine Kuh im Jahr cirka zehn Monate lang Milch gibt, kamen da rund 2.200 Kilogramm Milch zusammen. Vor einem Vierteljahrhundert, um 1990, gab eine Kuh schon mehr als das doppelte an Milch, etwa 4.700 Kilogramm. Heute sind es hierzulande durchschnittlich 7.600 Kilogramm. Mit rund 12.000 Kilogramm Jahresmilchertrag, sind israelische Kühe inzwischen wahre Milchtankstellen und belegen damit den weltweit ersten Rang im internationalen Vergleich. Doch damit nicht genug: Einzelne amerikanische Spitzenkühe bringen es derzeit auf knapp 33.000 Kilogramm Milchertrag jährlich, was in Spitzenmelkzeiten an nahezu 110 Liter Milch täglich heranreicht. Elf große Eimer Milch pro Tag? Vor einhundert Jahren noch, war es kaum mehr als ein halber Eimer voll gewesen .... Würde der Spruch gelten "Leistung muss sich wieder lohnen", müssten Verbraucher realistischere Milchpreise zu zahlen bereit sein ...


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